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Die Gemeinde Ducherow

Satzungen der Gemeinde

Die Gemeinde Ducherow, mit ihren 2932 Einwohnern, liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile

Ducherow - Busow - Löwitz - Marienthal - Schmuggerow - Schwerinsburg - Sophienhof - Rathebur - Neuendorf A - Kurtshagen 

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern                                                 

Landkreis: Vorpommern-Greifswald

Gemeindefläche: 7.728,00 ha  

Amtsbereich: Amt Anklam-Land

Wirtschaftsstruktur: Landwirtschaft,Gewerbe

Soziale Infrastruktur: Kindertagesstätte,Regionalschule mit Grundschule, Allgemeinarzt, Apotheke, Sportvereine,Jugendclub, Gaststätte, Hotels, Pensionen

Bürgermeister: Herr Berndt Schubert  

Erreichbar über E-Mail: b.schubert@amt-anklam-land.de                                         

Informationen über:  Amt Anklam-Land
                              Rebelower Damm 2
                              17392 Spantekow

Die Gemeinde Ducherow, bestehend aus den Ortsteilen Ducherow, Busow und Heidberg. Mit Ablauf des 06. Juni 2009 sind die Gemeinden Löwitz und Rathebur und mit Ablauf des 31.12.2011 die Gemeinde Neuendorf A dazu gekommen. Gelegen etwa 12 km südlich der Hansestadt Anklam, erstreckt sich zwischen der B 109 und der Fernbahnstrecke Berlin-Pasewalk-Stralsund in West-Ost-Richtung. Ducherow entstand einstmals als Angerdorf. Es war als kleines Gutsdorf der Grafen von Schwerin historisch kaum in Erscheinung getreten, so das ein genaues Gründungsdatum nicht zu ermitteln ist.

Wissenschaftlich, ist Ducherow auf das Jahr 1307 fixiert. Sicher ist der Ort viel älter. Damals wurde in einer Urkunde ein „kerckher Nicolaus“ in Ducherow als Zeuge genannt. Wenn also ein „Kirchenherr“ also Pastor, schon im Amt war, gab es mit Sicherheit eine Kirche.


     

Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche umgebaut und mit einem barocken Turm versehen.

Literarische Erwähnung findet Ducherow in Hans Falladas Roman "Kleiner Mann - was nun?" von 1932. Die Hauptfigur Johannes Pinneberg lebt und arbeitet in diesem Dorf, dort beginnt auch sein Eheleben mit seiner von ihm "Lämmchen" genannten Frau Emma.

Seinen kleinstädtischen Charakter erlangte Ducherow erst Ausgangs des 19. Jahrhunderts, als mit dem Fernbahnnetz und der Abzweigung nach Heringsdorf sowie dem Fernverkehrsstraßenbau für Ducherow eine gute Infrastruktur entwickelte. Eine Kleinindustrie (Ziegelwerke, Sägewerke und Molkerei) sowie das Beamtentum (Bahn und Post) belebten das Dorf.
Heute weist Ducherow alles aus, was eine Kleinstadt für Ihre Einwohner und Gäste bieten kann.

So gibt es eine Grund- und weiterführende Schule (bis Klasse 10), eine Kindertagesstätte mit Krippe, Kindergarten und Hort.

     

Neu sanierte Hauptstraße                         Hort der Kindertagesstätte

Ein Jugendclubhaus und eine Bibliothek, zwei allgemeinprakt. Ärtzte, zwei Zahnärtzte, ein Heilpraktiker, eine Apotheke und Drogerie, Supermärkte.

           

Diverse Handelseinrichtungen mit Bau- und Gartencenter, Bahnhof und Busumsteigeplatz, Handwerksbetrieben (Tischler, Maler, Elektriker, Installateur, Friseur usw.) Geldinstitute (Sparkasse, Bank) sowie Behindertenwerkstätten, Sozialstation und Pflegeheim, Gasthöfe, Hotel und Pensionen, Postagenturen und Tierarzt.

          

Busow

Eine schöne Allee führt zum Ortsteil Busow, wo auch der ehemalige Gutspark zum Spaziergang einlädt.

          

Heidberg

In Richtung Heidberg führt ein sehr schöner Radweg durch ausgedehnte Wälder zum Haff. Heidberg ist durch die Ziegelindustrie entstanden. Direkt in der Ueckermünder Heide liegt das Restaurant Heidmühl das zum Verweilen einlädt.

 

Ortsteil Neuendorf A

Der Ortsteil Neuendorf A liegt am Rande der Uckermünder Heide mit ihren ausgedehnten Waldflächen. Die erste urkundliche Erwähnung von Neuendorf erfolgte am 5. Mai 1317. Markgraf Waldemar von Brandenburg verleiht der Stadt Pasewalk die Befugnis Hebungen und Einkünfte in Neuendorf zu kaufen.
Seit langer Zeit bezeichnet man das Gebiet Pommerns als Ostelbien. Es war früher slawisches Siedlungsgebiet und wurde dann von Deutschen besiedelt. Schon im Jahre 1300 kam bei den Dorfnamen fünfmal der Name Neuendorf vor, dass zeigt, wie zahlreich damals neue Ansiedlungen entstanden sind.
Die Rittergutsbesitzer entstammen den Adelsgeschlechtern von Schwerins und Borcke.
Im Jahre 1945 wird im Zuge der Bodenreform der Gutsbesitzer von Borcke enteignet. Das Gutshaus brennt ab. Es werden ca. 700 ha Land und 2.500 ha Wald aufgeteilt. Es entstanden neue Siedlungshäuser und Stallungen. Es wurden ca. 60 Neubauernstellen geschaffen.

Aber auch Neuendorf A hat sich sehr gewandelt, so entstanden neue Wohnhäuser, Straßen wurden saniert und das Umfeld wurde neu gestaltet. So kann man z.B. eine am Ortsrand befindliche kleine Feriensiedlung besuchen, die die Möglichkeit bietet, Urlaub in einer reizvollen Landschaft in ruhiger Lage zu verbringen.
Im Jahre 1892 wird vom Rittmeister Erich von Borcke auf Veranlassung seiner Frau eine neue Kirche erbaut. Die Kirche ist ein rechteckiger Backsteinbau mit eingezogenem quadratischem Westturm  und wurde als gotisches Bauwerk  errichtet.

Die Kirche hat eine Glocke mit der Inschrift:
1743 hat mich der General Feldmarschall von Schwerin in Stettin umgießen lassen.

Die Glocke ist auf dem Weg von Schwerinsburg nach Neuendorf entzwei angekommen.

Bis dahin hatte die Kirche keine Glocke.


Kurtshagen
Das Rittergut Kurtshagen wurde von Curt Christoph von Schwerin angelegt und nach ihm benannt.

Kurtshagen entstand auf der Feldmark von Neuendorf A und wurde aus einem Buschkaten durch Rodung nach und nach zu einem Vorwerk erweitert. Es bestand aus dem Herrenhaus und 3 anderen Wohnhäusern nebst 10 Wirtschaftgebäuden.



Wer nach Kurtshagen fährt, sollte die Töpferei besuchen. Hier kann man auch Töpferwaren erwerben.

 

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