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Die Gemeinde Neu Kosenow 

Satzungen der Gemeinde

Die Gemeinde Neu Kosenow, mit ihren 639 Einwohnern, liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile:

Neu Kosenow - Dargibell - Kagendorf - Auerose

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis: Vorpommern-Greifswald

Gemeindefläche: 2.489 ha

Amtsbereich: Amt Anklam-Land

Wirtschaftsstruktur: Landwirtschaft  

 

 

Soziale Infrastruktur: Vereine, Jugendclub, Gaststätte, Gewerbe, Tourismus 

Bürgermeister: Herr Ulf Brandenburg

Erreichbar über E-Mail: u.brandenburg@amt-anklam-land.de

Informationen über:
Amt Anklam-Land
Rebelower Damm 2
17392 Spantekow

Im Jahre 1282 wurde der Ort Kosenow erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort Alt Kosenow ist ursprünglich wie ein Wendendorf angelegt. Im Mittelpunkt befindet sich die mittelalterliche Kirche, erbaut wurde sie im Jahre 1307.  
  

Veränderungen am Haus sind von verschiedenen Baustilen wie Gotik, Renaissance, Barock und Jugendstil geprägt. Im Jahre 1996/97 wurde die Kirche umfangreich restauriert.                                      

    

Im Jahre 1752 wurde die Kolonie Neu Kosenow angelegt. Neu Kosenow liegt verkehrsgünstig an der B109.

Dargibell

Der Ort Dargibell wurde 1287 erstmals erwähnt. Im Ort befindet sich ein Rittergutshaus, das sehr baufällig ist. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Es ist ein Renaissancebau das im Friderizianischen Rokko-Bau errichtet wurde.

 

altes Gutshaus
 

Hier lebte Generalleutnant Otto Martin von Schwerin.

Er machte sich verdient bei mehreren Schlachten und schlug Sachsen und Österreicher. Aber bereits zehn Jahre später nannte der preußische König das Regiment samt Kommandeur bei der Revue von Stargard nicht ohne Grund ein „versoffenes Stück“. Gekränkt bat der General um den Abschied, erhielt ihn aber nicht.

                     

Auerose

Auerose gehörte seit 1152 zum Benediktinerkloster Stolpe nahe Anklam. Nach der Reformation ging Auerose in den Besitz des Herzogs Philipp zu Wolgast über und wurde 1533 als herzogliches Lehen an die Familie von Schwerin gegeben.
Wie schon im Berghaus „Landbuch von Pommern“ aus dem Jahre 1865 nachzulesen ist,
war das Gut über 250 Jahre im Besitz der Familie von Schwerin, bis es an derer von
Borcke, auf Altwigshagen verkauft wurde. Das Schloss brannte mehrfach nieder und wurde im Jahre 1902 unter Verwendung alter Bauteile im neubarocken Stil wieder aufgebaut und zwar so, wie es heute noch zu sehen ist.

 

Schloss  Bei der Erneuerung des Daches 1988 wurden auf alle vier Seiten die Dachgauben weggelassen und somit dem Schloss ein verändertes Aussehen gegeben.

 

 Im Ortsteil Auerose ist die Kirche als historisches Denkmal bezeichnet. In den Kirchenbüchern von Kagendorf wird die Kirche erstmals 1572 erwähnt. Über das Baujahr ist

nichts bekannt. Es handelt sich um einen verputzen Feldsteinbau, der 1670 einen Fachwerks-Westturm erhielt. Gleich neben der Kirche ließ im Jahre 1898 Barnim Bogislav von Borcke-Auerose über den Gruften der Vorfahren ein Mausoleum erbauen.

Am Ortseingang befindet sich ein 1992 erbautes Hotel, welches zum Verweilen in der landschaftlich schönen Umgebung einlädt.

 

 

    

Kagendorf

Das Denkmaldorf Kagendorf an der B 109 ist nicht der älteste Ort im Amtsbereich, aber ein
Dorf, das in seiner Struktur am ursprünglichsten erhalten geblieben ist. Erstmals urkundlich
erwähnt wurde Kagendorf im Jahre 1307.
Die heute noch erkennbaren Dorfstrukturen verweisen in ihrer Entstehung auf ein Angerdorf,
in dem die Mutterkirche immer ein Anhaltspunkt gewesen ist.

 

   Sie wurde im Jahre 1280 aus Feld- und Mauersteinen sowie aus Holz erbaut

 

Bis heute hat sich Kagendorf ein intaktes, spätmittelalterliches Ortsbild bewahrt. Kagendorf war ein ausgesprochenes Landwirtschaftsdorf und die Bevölkerung direkt von den Bauern abhängig. Zeugnis hierfür ist auch die ehemalige Tagelöhnerkate, die zur Museumskate umgebaut wurde und nun als Information- und Veranstaltungszentrum dient.

 

   Museumskate in Kagendorf

 Kagendorf hat aber auch einen berühmten Sohn. Der Bildhauer Ludwig Manzel wurde am 3. Juni 1858 als Sohn des hiesigen Schneiders Georg Manzel geboren. Das Monument das ihn berühmt machte, war ein Stettiner Brunnen, der auch Manzel-Brunnen genannt wurde.

 

 

 

 

 

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