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Die Gemeinde Bugewitz

Satzungen der Gemeinde

Die Gemeinde Bugewitz, mit ihren 319 Einwohnern, liegt im Landkreis Vorpommern-Greifswald.
Zur Gemeinde gehören folgende Ortsteile:

Bugewitz - Kalkstein - Kamp - Rosenhagen

Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern

Landkreis: Vorpommern-Greifswald

Gemeindefläche: 5.879 ha

Amtsbereich: Amt Anklam-Land

Wirtschaftsstruktur: Landwirtschaft, Gewerbe  

 

 

Soziale Infrastruktur: Vereine, Jugendclub, Gaststätte

Bürgermeister: Frau Ruth Schiller

Erreichbar über E-Mail: r.schiller@amt-anklam-land.de

Informationen über:
Amt Anklam-Land
Rebelower Damm 2
17392 Spantekow

Bugewitz wurde erstmals am 18. Mai 1233 in einer Urkunde erwähnt. Die Herzogin Miroslawe und ihr Sohn Barnim l. von Pommern verleihen dem Kloster Usedom das Dorf Bugewitz zum Ersatz für das von Bogislaw lll. dem Kloster entzogene Dorf Doblow. Aus der Geschichte von Bugewitz erfahren wir, dass zu Anfang des 14. Jahrhunderts ein sogenanntes Raubschloss, dass den Herren und Rittern von Nienkerken gehörte stand. Diese Herren müssen ein wildes, aufsässiges und rauflustiges Geschlecht gewesen sein. Nicht blos das sie in vielen und langen Fehden und ewigem Streit mit der Stadt Anklam lebten, sondern auch Bürger und Kaufleite ausraubten und erschlugen.

Heute ist es etwas ruhiger geworden. Dafür bietet Bugewitz aber auf Grund seiner Lage die Möglichkeit sich von der Hektik unserer Zeit zu erholen. Ausgedehnte Rad- und Wanderwege zum Peenestrom oder Haff, laden dazu ein.

Dorfstraße    Deichstraße

Aber auch die Kultur kommt in Bugewitz nicht zu kurz. So finden regelmäßig Veranstaltungen im Gasthof "Zum Mühlengraben" statt. Der Kulturverein Weitblick veranstaltet seit 2002 vorwiegend in Bugewitz, aber auch in anderen Orten der Region ganzjährige Konzerte, Lesungen, Kunstauktionen und Kindertheater. Es gelingt immer wieder renomierte Künstler aus dem In- und Ausland zu gewinnen.

Aber auch der Bugewitzer Karnevalclub ist sehr aktiv. So feiert der Verein 2009 sein 20 jähriges Bestehen.                                                               

Zum Mühlengraben

Weiterhin gibt es eine freiwillige Feuerwehr und verschiedene Einkaufsmöglichkeiten. Im touristischen Bereich werden Ferienhäuser bzw. Wohnungen angeboten.  

Kalkstein       

Kalkstein wurde auf Befehl des Königs Friedrich ll. im Jahre 1749 neu angelegt, Den Namen erhielt das Dorf nach einem Soldatenliebling des Königs, dem Generalfeldmarschall von Kalkstein.

 Ortseingang Kalkstein

 

 

 

Ortseingang Kalkstein

 

 

 

 

  Haus Kalkstein

 

 

Nachsorgeeinrichtung der Volkssolidarität "Haus Kalkstein"

 

 

 

Kamp

Kamp gehörte zu den im 13./14. Jahrhundert Neugegründeten deutschen Siedlungen. Es liegt zwischen der Peene und dem Haff und ist ein altes Fischerdorf. Zum Fischerdorf gehörte schon immer ein kleiner Hafen.

Der Kamper Hafen liegt idyllisch am Peenestrom und lädt nicht nur Wassersportler zur Erholung ein. Eingebettet in das Naturschutzgebiet Anklamer Stadtbruch und mit dem Denkmal - historische Karniner Brücke - bietet der Hafen durchaus seine Reize.

Karniner Brücke

12.Oktober 1840 Bau der Bahnlinie Berlin - Stettin

1874 Bau der Karniner Brücke begann

15.Mai 1876 Eröffnung der Bahnlinie Ducherow-Swinemünde

1907 zweigleisiger Ausbau der Strecke nach Swinemünde

1932 Umbau der Brücke und Bau der Hubbrücke

1933 Fertigstellung der modernsten Hubbrücke Europas

29.April 1945 Sprengung der Karniner Brücke

Am 5.August 1995 wurde der Hafenverein Kamp ins Leben gerufen, seitdem hat sich hier am Peenestrom viel getan. So werden kulturelle und muikalische Veranstaltungen, wie das jährliche Kamper Hafenfest in Zusammenarbeit mit der Gemeinde organisiert. In den Jahren zuvor kamen rund 1000 Besucher an den Peenestrom, um das maritime Flair im Hafen zu genießen.

Kamper Hafen

Kamper Hafen

 

 

 

 

 

 

 

Hafen in Kamp mit Wasserwanderrastplatz wurde 1999 errichtet.

Rosenhagen

Am 31.Dezember 1282 wurde der Ort Rosenhagen erstmals erwähnt. Herzog Bogislaw lV. schenkt mit Zustimmung seiner Brüder Barnim ll. und Otto l. der Stadt Anklam das Dorf mit Gericht. Rosenhagen ist wie schon der Name mutmaßen lässt, eine Anlage sassischer Einwanderer des 13. Jahrhunderts und hat urkundlich nachgewiesen in Hermann Heyke seinen ersten Begründer und Anbauer gehabt.

Kapelle in Rosenhagen wurde im neugotischen Stil massiv erbaut.

Kirche

Vom Turm heißt es, auf einem Viereck stehe ein zweites, achteckiges Geschoß, auf dem sich eine mit Eichenschindeln gedeckte schlanke Spitze erhebe´.

 

 

 

  

Aussichtsturm

 

Aussichtsturm im Polder Rosenhagen und überflutete Fläche mit Deichstraße

 Blick vom Aussichtsturm

 

© 2007 Amt Anklam-Land